Das vom US-Whistleblower Edward Snowden aufgedeckte NSA-Überwachungssystem war bereits bei seiner Einführung nach den Anschlägen vom 11. September im Innern der US-Administration auf Kritik gestossen. Namhafte Mitarbeiter der NSA, des Kongresses und des Justizministeriums weigerten sich, ein Programm umzusetzen, mit dem die eigenen Bevölkerung massenhaft ausspioniert wurde und das die Rechte der US-Bürger und die Verfassung verletzte. Einige wandten sich sogar an die Presse. Doch sie wurden allesamt zum Schweigen gebracht. Der damalige Vize-Präsident Dick Cheney und NSA-Chef General Hayden spielten dabei die Hauptrolle. Trotz anderslautender Aussagen im Wahlkampf übernahm Bushs Nachfolger Barack Obama das Programm unverändert. Doch dann trat Snowden an die Öffentlichkeit:
 

The United States of Secrets:

Part 1: „The Program“ (PBS Frontline, 13.5.2014)

Wie grössten US-Internet- und Telekommunikationsfirmen danach mehr oder weniger freiwillig ihre und unsere ganzen Daten der NSA zur Verfügung stellten:

Part 2: „Privacy Lost“ (PBS Frontline, 20.5.2014)

 
 

Mehr zu diesem Thema:

Wie die NSA das Leben von Whistleblowern zerstört – Einblicke in Amerikas geheimsten Geheimdienst (Reportage, Spiegel)

Geheimdienste: Die Pressefreiheit auf dem Prüfstand (Analyse, WOZ/Guardian)

Datenschutz: Wie leicht man seine Identität verlieren kann (Reportage, Spiegel)

ZUM ÜBERWACHUNGSSTAAT – Das WorldWideView-Dossier mit Artikeln, Radiobeiträgen und Dokus aus Zeit, Guardian, Spiegel, AlJazeera, Foreign Policy, dradio und F.A.Z.

 
 
 

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