Die Favelas in Rio de Janeiro sind auf den Karten der Stadt nur als weisse Felder gekennzeichnet. Niemand weiss, wie viele Menschen dort leben, es gibt keine Strassennamen, keine Post, keine Identität. Drogenmafia, Gewalt und Arbeitslosigkeit dominieren den Alltag. Und die Behörden glauben den Problemen nur mit Gegengewalt und der sogenannten „Befriedung“ durch die Armee entgegentreten zu können. Doch nun haben verschiedene nichtstaatliche Organisationen in der grössten Favela Rio, der Maré, angefangen, dem Stadtteil ein Gesicht zu geben: Sie zählen die Bewohner, beschildern die Strassen, schaffen Lebensräume und organisieren Workshops in der Hoffnung, die Maré für ihre Bewohner lebenswerter und sicherer zu machen


 

 
 

 

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