Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Gökhan Inler, Captain der Schweizer Nationalmannschaft, Spieler von SSC Neapel, Sohn von türkischen Eltern, aufgewachsen in eher einfachen Verhältnissen in Olten, Karriere beim FC Solothurn, beim FC Aarau, beim FC Zürich, dann bei Udinese und schliesslich Neapel, angepasst aber immer ehrgeizig und zielorientiert. Im Vergleich dazu Valentin Stocker, Mittelfeldspieler, nächste Saison bei Hertha Berlin, aufgewachsen in einer Schweizer Bilderbuchfamilie in Kriens, guter Schüler, sehr guter Sportler, ein Spätentwickler aber immer schon ein aussergewöhnlich begabtes Schlitzohr, Karriere beim SC Kriens, beim FC Basel und schliesslich der Wechsel in die Bundesliga. Zusammen vertreten sie die Schweiz an der WM in Brasilien.

Zwei Wege, ein Ziel (NZZ, 6.6.2014)

 

 
 

 

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