Gerade mal 10 Minuten hielt es US-Senatorin Dianne Feinstein, die damalige Vorsitzende des US-Geheimdienstausschusses, während der Vorführung des Filmes „Zero Dark Thirty“ über die Tötung Osama Bin Ladens im Kino aus. „Alles war falsch“, sagte sie gegenüber PBS Frontline. Sie und ihre Kollegen hatten während Jahren Millionen von geheimen CIA-Dokumenten gesichtet und waren zu einem ganz anderen Schluss gelangt: Anders als im Film dargestellt, war der CIA nämlich von Anfang an klar, dass ihre Folter der geheimen Gefangenen im „Krieg gegen den Terror“ wirkungslos ist. Doch gegen die Propaganda aus Hollywood war sie machtlos.

Secrets, Politics and Torture – Wie Folter in den USA salonfähig wurde (PBS Frontline, 19.5.2015)


 

 
 

 

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