Philosoph Floridi: „Wir brauchen eine ethische Debatte über die Rolle der Sozialen Medien“ (Interview, NZZ)

Luciano Floridi

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wochenlang haben uns die Charlie-Hebdo-Attentäter beschäftigt, fast ausschliesslich und ununterbrochen, später die schrecklichen Hinrichtungen durch die Terrororganisation Islamischer Staat, die Zerstörung von historischen Kulturgütern im Irak und in Syrien, die Identität des sogenannten Jihadi-John, die Schlacht um Kobani und so weiter und so fort.
Auch wenn jeder dieser Morde und jede dieser Zerstörungen tragisch und verabscheuungswürdig ist: Müssen wir wirklich so oft und so ausführlich über die Täter und deren Gräueltaten berichten? Welche Rolle spielen die Massenmedien und vor allem die Sozialen Medien? Und nehmen sie ihre Verantwortung wahr?

Darüber sprach ich mit dem italienischen Philosophen Luciano Floridi, Professor für Informationsethik an der Universität Oxford (NZZ Feuilleton, 15.5.2015)

 
 
 

Deutschland: Wie Medien aus Ausrutschern Skandale machen (Hintergrund, SRF)

Christian Wulff vor Gericht

Wulff, Steinbrück, Brüderle, Trittin gehören zu den deutschen Politikern, deren Verfehlungen sich im Nachhinein als politisch mehr oder weniger nebensächlich herausgestellt haben. Doch da war der Schaden einer monatelangen Kampagne schon passiert.

„Medienhypes“ in Deutschland und die politischen Folgen, SRF International, 10.5.2014

Ukraine: Die Gefahren der Schwarz-Weiss-Malerei (Interview/Hintergrund, NDR, F.A.Z.)

Copyright Laurent Sierro, ats

Aufstand, Rebellion, Umsturz oder Terrorismus? Wie sich auch die westlichen Medien in der Ukraine-Krise instrumentalisieren lassen.

Interview mit der Fernsehjournalistin und Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz:

(NDR, 16.4.2014)

 
Die völkerrechtlichen Ausführungen zur Sezession der Krim:

Kühle Ironie der Geschichte (F.A.Z., 7.4.2014)

 
 
 

Der Fall Carlos, die Medien und die Politiker – eine differenzierte Betrachtung (Das Magazin, Reportage)

Blick

 
Wie der Boulevardjournalismus die Schweizer Medienwelt und die Politiker dominieren kann:
 

Der Verrat (Das Magazin, 7.3.2014)

 
 
 

Indien: Wenn Politiker Zeitungsartikel kaufen (Reportage, BBC, englisch)

Zeitungsverkäufer in Indien

Es gibt namhafte Medien in Indien, die sich wohlwollende Kommentare und Artikel von Politikern und Unternehmen bezahlen lassen – mit verheerenden Auswirkungen für die Konsumenten und Wähler. Andere kaufen gleich ganze Sender und verteilen der armen Bevölkerung Fernseher. Auf den Spuren des käuflichen Journalismus:

India: Press for sale (BBC, 18.3.2014)

Geheimdienste: Die Pressefreiheit auf dem Prüfstand (Analyse, WOZ/Guardian)

Alan Rusbridger

 
Der Guardian-Chefredaktor Alan Rusbridger über den Druck der britischen Geheimdienste auf seine Zeitung nach der Veröffentlichung der Snowden-Enthüllungen:

„Die Regierungsvertreter waren sich der Ironie nicht bewusst, dass die einzige Organisation, die bislang die Kontrolle über ihre Daten verloren hatte, keine Zeitung, sondern die NSA gewesen war“ (WOZ/Guardian, 21.11.2013)

Weitere Artikel zu diesem Thema:
■ Datenschutz: Wie leicht man seine Identität verlieren kann (Reportage, Spiegel)
Zum Ūberwachungsstaat (Themenpaket: Zeit, Guardian, Spiegel, Al Jazeera, Foreign Policy, dradio, F.A.Z.)
 
 
 
 

Deutschland: Die Medien und der Kirchenskandal – Provinzposse um einen Provinzbischof (Anaylse, Cicero)

Ist die Affäre um den deutschen Bischof Tebartz-van Elst wirklich so wichtig, wie sie in den Medien dargestellt wird?

Wem nutzt die Hatz auf Tebartz? (Cicero, 14.10.2013)

 

 

 

Medien: Über den Herdentrieb und die PR-Steuerung von Journalisten (Analyse, Infosperber)

Medienprofessor Stephan Russ-Mohl über den Mangel an kritischer Berichterstattung und den Unterschied zwischen „the public’s interest“ – der Neugier des Publikums – und „the public interest“ – „unserem öffentlichen und gesellschaftlichen Interesse an einer funktionierenden Zivilgesellschaft“:
 

Der täglich inszenierte Weltuntergang (Journal21, 2.7.2013)

 

 
Mehr zu diesem Thema:
Nach Boston – Der Medienhype und die Rolle der Geheimdienste seit 9/11 (Hintergrund, PBS/Al Jazeera)
Wie nah dürfen Journalisten bei den Eliten sein? (Interview, Telepolis)
BBC: Wie man mit einem Interview den eigenen Chefredaktor zu Fall bringt (Interview, BBC Radio4)
Journalisten und Politiker in inniger Zerstrittenheit (Analyse, Cicero)
Ständige Suche nach dem Primeur – Über die fragwürdigen Arbeitsmethoden der Sonntagspresse (Die Zeit)

Nach Boston – Der Medienhype und die Rolle der Geheimdienste seit 9/11 (Hintergrund, PBS/Al Jazeera)

Konstante Überwachung, private Sicherheitsdienste, Ausbau der Geheimdienste, Geheimgefängnisse, aussergerichtliche Tötungen, Kriege – Wurden die USA damit sicherer?

Top Secret Ameria – Von 9/11 über Afghanistan und Irak bis Boston (PBS, 30.4.2013, englisch)

Watch Top Secret America – 9/11 to the Boston Bombings on PBS. See more from FRONTLINE.

Der Hype von Boston – Wenn die Medien falsch liegen (Al Jazeera, 27.4.2013)

Medien: Wie nah dürfen Journalisten bei den Eliten sein? (Interview, Telepolis)

 

Journalismusforschung:“Ganz auf Linie mit den Eliten“ (Telepolis, 11.2.2013)

 

Mehr zu diesem Thema:
BBC: Wie man mit einem Interview den eigenen Chefredaktor zu Fall bringt (Interview, BBC Radio4)
Journalisten und Politiker in inniger Zerstrittenheit (Analyse, Cicero)
Ständige Suche nach dem Primeur – Über die fragwürdigen Arbeitsmethoden der Sonntagspresse (Die Zeit)
 

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